Nikolausturnier der Senioren in Bockhorn
Bernd Neumann
Inzwischen schon traditionell trafen sich am 6. Dezember die unentwegten und Golf begeisterten Seniorinnen und Senioren trotz einer nicht besonders ermutigenden Wettervorhersage zu dem Nikolausturnier auf der Flora Farm in Bockhorn. Wenn das Wetter auch etwas schöner hätte sein können, blieb es zumindest trocken, und viel mehr kann man um diese Jahreszeit ja auch nicht erwarten. Die erlaubte Ausrüstung war Eisen sieben oder acht, womit sowohl das lange als auch das kurze Spiel sowie das Putten bewerkstelligt werden musste, und das verlangte den Spielern schon einiges ab. Zusätzlich galt es natürlich Maulwurfshaufen und die Hinterlassenschaften von Schafen geschickt zu umspielen und den Ball in den nicht ganz problemlosen Roughs wiederzufinden. Und schließlich gibt es noch die Bahn 8 mit dem schwer zu überspielenden Teich, der wieder mal viele Bälle schluckte, was aber nicht so tragisch war, wenn man vorher genügend Glühwein geschluckt hatte, der vielleicht nicht ganz zufällig gerade dort kredenzt wurde. Hilfreich waren natürlich die Löcher mit einem Meter Durchmesser, wobei aber auch hier ein gutes Timing nötig war, damit der Ball nicht fünf Zentimeter vor dem Loch liegen blieb oder aber auf der anderen Seite wieder heraussprang. Nachdem der Gastgeber Heiner Wischmann den Kanonenstart stimmig mit der Jagdflinte eröffnet hatte, wurden von den 24 Teilnehmern zwei Runden mit jeweils zehn Bahnen gespielt, bevor man sich trocken und gemütlich in fröhlicher Stimmung bei einem verspäteten opulenten Frühstück und Butterkuchen von den Strapazen des Spiels erholen durfte. Nach der Stärkung kam dann natürlich auch noch die Siegerehrung, die Alt-Senior Captain Hans Schneider übernommen hatte, weil Senior Captain Detmar Redeker in Damp 2000 noch den Hüftschwung für die neue Saison trainierte. Die Wertung erfolgte als Zählspiel in zwei Gruppen. In der Gruppe bis Handicap 29,9 siegte Dorothee Brand mit 53 Schlägen vor Uwe Meyn mit 58 und Rolf Irrgang und Adolf Jarius mit jeweils 61 Schlägen. In der Gruppe ab Handicap 30 war Bernd Neumann mit 58 Schlägen erfolgreich vor Heinrich Wischmann mit 61, Jörg Marquardt mit 68 und Klaus Stange mit 69 Schlägen. Die Sieger durften sich über Produkte der Ginsengfarm freuen. Schließlich sollen auch die drei Hole-in-One gewürdigt werden, wobei Hans Schneider nicht vergaß zu erwähnen, dass bei einem früheren Nikolausturnier auch schon mal acht Hole-in-One gespielt worden sind. Dieses Mal waren Petra Röder, Ingrid Marie Hartz mit Stammvorgabe 53 (Respekt!) und Uwe Meyn erfolgreich.
Zurück | Drucken | Veröffentlicht am 09.12.2011
