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Von einer ersten Idee
zur echten Top-Adresse

Bereits 1977 entwickelten sich die ersten Ideen und Ansätze im Sportverein Bad Fallingbostel zum Bau einer Übungsbahn und Driving Range, was schließlich in 1978 zur Gründung einer Interessengemeinschaft Golf führte.

Der Startschuss fiel schließlich im Jahr 1979. Herbert Wildung, Bauer, Eigner, Investor und Landschaftsarchitekt, formte auf einer Englandreise die ldee zum Bau eines Golfplatzes.

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Herbert Wildung

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Dr. Erich von Hantelmann

Die ersten Greenfees betrugen in diesen Jahren

10 beziehungsweise 15 Mark. Die ersten Wettspiele fanden 1980 statt;  Ende 1980 können neun Löcher bespielt werden.

In Dr. Erich von Hantelmann, dem ersten Präsidenten des Golfclubs von 1979 bis 1984, fand er einen golfbegeisterten und von Jugend an golfversessenen Unterstützer. Beide zusammen sind die Pioniere, ohne die es die heutige wunderschöne Golfanlage wohl nicht geben würde.

Unser erster Greenkeeper "Opa Laba"

Damengolf gab es von Anfang an. Die erste Dame, die sich 1980 mit Herz und sportlicher Kreativität einbrachte, war Marie-Luise de Vries. Ihr folgen viele engagierte Ladies-Captains, die eine wichtige Regel im Kopf hatten:

Freundinnen sollten nicht einem Flight spielen.

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Der Spaß stand im Vordergrund

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Gerhard Farthmann

Die Herren genossen das Golfspiel in den Anfangsjahren mit viel Spaß und Harmonie. Echte Wettspiele fanden noch nicht statt, Tagesreisen zu den benachbarten Clubs gleichwohl.

 

Die Jugendarbeit wurde von Anbeginn sehr ernst genommen. Schon im Gründungsjahr betreute Erika Krüger als erste Jugendwartin zwei Jugendliche.

Unter Clubpräsident Gerhard Farthmann (1984 bis 1989) fiel die Entscheidung zur Erweiterung der Anlage auf 18 Löcher.

Damit legte er Grundstein für die Zukunft und für die heutige Anlage. In seiner Amtszeit wurde zudem das erste Clubhaus gebaut, das 1985 fertiggestellt wurde.

1987 votierten 74 Prozent der Mitglieder für die Erweiterung der Anlage auf 18 Löcher, die Finanzen ließen dies jedoch nicht zu.

 

1989 war es wieder Herbert Wildung, der gemeinsam mit der Clubleitung die Entscheidung zur Erweiterung traf. Die Seniorinnen und Senioren fanden sich 1989 zusammen, um sich in fröhlich-sportlicher Gelassenheit zu begegnen.

Wer den Club heute kennt, weiß, dass das immer noch gelebt wird und Gültigkeit hat.

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Aufstieg in die Top-Adressen Niedersachsens

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Unter Clubpräsident Richard Nessel (1990 bis 2003) entwickelte sich der Golfclub zu einer der niedersächsischen Top-Adressen. 1990 wurde die erste Federation Trophy ausgespielt. 1991 erteilte die Bezirksregierung Lüneburg grünes Licht zum weiteren Ausbau des Platzes.

Der Pro-Shop wurde ein Jahr später eröffnet.

 

Steven Chadwick, seit 1984 Pro im Golf Club Tietlingen, gewann 1992 die Austrian Open. In Erinnerung bleibt auch sein Platz-Rekord aus dem Jahr 1987 mit 71 Schlägen (Par 74).

Richard Nessel

Dieser Score fiel erst 2013, als Alexander Lauer eine 67er-Runde auf den Rasen brachte. Bei den Seniorinnen beherrschte Dorothee Brand die Szene: Sie wurde acht Mal Clubmeisterin und holte 1992 spektakulär den Titel bei den Internationalen italienischen Senioren-Meisterschaften.

Elisabeth Bloxham wurde Clubsekretärin. Eine erste offizielle Herrenrunde wurde für mittwochs eingerichtet. 1993 fand der erste „Golf Club Tietlingen Ball" im Kurhaus Bad Fallingbostel statt.

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Luftaufnahme vom GCT

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Klaus Habermann

Club-Präsident Richard Nessel gab das Amt 2003 nach 13-jähriger Tätigkeit in jüngere Hände ab. In seiner Amtszeit wuchs die Mitgliederzahl von 380 auf 840.

Neuer Präsident wurde Klaus Habermann. Das 25-jährige Clubjubiläum wurde 2004 mit viel Prominenz und drei Wettspieltagen gefeiert.

 

2005 erschien ein junger Mann in der Golfszene:

Alexander Lauer machte mit einem Sprung von Handicap 54 auf 9,5 in seinem ersten Golfjahr auf sich aufmerksam.

Es folgten die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften und die Nominierung für den Landeskader.

Im selben Jahr wurde ein aufsehenerregender Brückenbogen gebaut, der die beiden Golfplatzhälften miteinander verbindet. Auf einer Fläche von 55 Hektar finden sich seitdem 18 Spielbahnen.

Das 20-jährige Jubiläum wurde 1999 mit einem Sommerfest gefeiert. Aus den 90er Jahren ist als herausragende Nachwuchs-Sportlerin Sabine Ordon, geborene Farthmann, zu nennen, die insgesamt neun Mal Clubmeisterin wurde. Denys Bristow wurde in dieser Zeit Mal Meister.

In den folgenden Jahren gehörte der Golf Club Tietlingen weiterhin zu den  besten Adressen im Verbandsgebiet. Der Internetauftritt ist inzwischen Teil der Club-Kommunikation geworden. In den Jahren 2000/2001 wurden die Annäherungszone neu angelegt und die Driving Range erweitert. Der Platz gilt als sportlich herausfordernd. Die erste Mannschaft der Herren stieg aus der norddeutschen Oberliga ab, die Damen aber hielten diese Klasse. Renate Könn wird Fünfte bei den Deutschen Seniorinnen-Meisterschaften 2001.

2006 wurde Petra Röder neue Präsidentin des Golf Clubs Tietlingen. Die Damen stiegen in die Oberliga auf, die Seniorinnen wurden in der ersten Liga Meister.

 

Zum 1. Oktober 2007 wurde Cornelia Behrens als Clubsekretärin eingestellt. Die Tietlinger Mannschaft schaffte 2007 den Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse.
Die Besetzung der Federations Trophy gilt als die beste aller Zeiten.

„Nabucco" war das Highlight im 30. Jubiläumsjahr 2009. Die Live-Oper fand mit 100 Mitwirkenden unter freiem Himmel statt.

Knapp 1.000 Besucher aus ganz Norddeutschland ließen sich den kulturellen Leckerbissen nicht entgehen.

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Petra Röder

Steve Cope, ein erfahrener Golfpro, kam nach Tietlingen.

2011 stufte der Deutsche Golf Verband (DGV) den Tietlinger Platz als sehr anspruchsvoll ein. Insgesamt fanden 108 Wettspiele mit 5.000 Teilnehmern aus dem Norden statt.

Orkan fegt über den Platz

Erwin Waldow

2012 übernahm Erwin Waldow das Präsidentenamt des Golf Clubs Tietlingen. Im August 2016 wurde der Golfplatz durch einen Orkan schwer beschädigt.

 

Auf vielen Bahnen lagen umgestürzte Bäume; glücklicherweise gab es jedoch keine Personenschäden.

Die Mitglieder zeigten großes Engagement bei den Aufräumarbeiten, sodass der Platz bereits nach kurzer Zeit wieder bespielbar war.

2018 übergab Erwin Waldow das Präsidentenamt an Oliver Liszka.